Qualifikation für drei europäische Turniere geschafft
Emma Oberthür darf weiter auf internationalem Parkett fechten
Solingen/Friesenheim / 11.11.2023
Platz 27 beim internationalen Windmühlenmesser Cup in Solingen reicht Emma Oberthür, um weiter auf europäischem Parkett fechten zu dürfen. Die 15 Jahre alte Degenfechterin der TSG Friesenheim qualifizierte sich mit diesem Ergebnis für die nächsten drei Turniere des „Cadet Circuits“, die in Grenoble, Kopenhagen und Bratislava stattfinden.
Die Vorrunde in Solingen absolvierte Emma mit vier Siegen aus fünf Gefechten, musste in der Zwischenrunde jedoch mit vier Niederlagen bei nur zwei Siegen einen Dämpfer hinnehmen, was eine schlechtere Setzung für die Direktausscheidung zur Folge hatte. Nach einem klaren 15:5-Auftaktsieg im K.o. gegen Anna Charlotte Piwarz vom Dresdner FC traf sie auf die ihr gut bekannte Daria Yoosefi. Alle vorherigen Aufeinandertreffen gingen klar an die Fechterin vom Heidenheimer SB, und auch diesmal hatte Emma beim 15:8 kaum eine Chance und schied aus.
Das Erreichen der letzten 32 reichte jedoch, um sich in der Deutschen Rangliste der U17 unter den Top 20 zu halten und sich damit für die nächsten internationalen Turniere zu qualifizieren. „Emma hat nun die Chance, sich über die europäischen Turniere eine gute Ausgangsposition für die nächste Saison zu erarbeiten“, sagte ihre Trainerin Renate Alles. „Die vorderen Plätze der Deutschen Rangliste besetzten aktuell hauptsächlich Fechterinnen des Jahrgangs 2007. Emma ist ein Jahr jünger und kann nächste Saison weiter angreifen“, so Alles.
Bevor es so weit ist, stehen am kommenden Wochenende aber erst einmal die Südwestdeutschen Meisterschaften in Zweibrücken auf dem Programm. dpla

Degenfechterin Emma Oberthür von der TSG Friesenheim hat ihren ersten Auftritt auf internationalem Parkett bravourös gemeistert. Bei der U17 EFC Trofeo Maestro Dario Codarin im österreichischen Klagenfurt erreichte sie unter 219 Starterinnen die Runde der letzten 64 und schloss das Turnier auf Rang 56 ab. In der Vorrunde holte die TSG-Nachwuchshoffnung vier Siege aus sechs Gefechten und zog an Position 78 gesetzt in die unvollständige 256er-Direktausscheidung ein. Mit Freilos erreichte sie kampflos die nächste Runde und gewann ihr erstes K.o. gegen die Schweizerin Eline Hofer 15:11. Unter den letzten 64 traf sie auf die Italienerin Lavinia Marchi und unterlag mit gleichem Ergebnis. „Emma zeigte sich unbeeindruckt von der für sie ungewohnten Atmosphäre eines international stark besetzten Turniers und kämpfte konzentriert und unerschrocken“, sagte ihre Trainerin Renate Alles. Als neuntbeste deutsche Starterin sammelte Emma vier Punkte für die DFB-Rangliste und kletterte auf Rang 15 vor. dpla
agungsort der diesjährigen Veteranen-WM im
in in ihren Reihen hatte. Georgina Usher war Siegerin in der AK50 geworden und ging nun mit ihrem Team als Favorit gegen Deutschland auf die Bahn. Usher biss sich allerdings an der Heidelbergerin Marheineke die Zähne aus und unterlag im Schlussgefecht 7:9. Mit einem 28:25-Erfolg zog das deutsche Team ins Halbfinale ein.