Maya Ehret landet Sensations-Coup
Fecht-Talent der TSG Friesenheim gewinnt Mannschaftsgold bei europäischem Top-Turnier
Friesenheim/Espoo / Januar 2026
Degenfechterin Maya Ehret von der TSG Friesenheim hat am vergangenen Wochenende beim EFC U14 Circuit in der zweitgrößten Stadt Finnlands Espoo überraschend Mannschaftsgold gewonnen. Auch im Einzel zeigte sie eine starke Leistung und erreichte Rang elf.
46 Fechterinnen aus elf Nationen waren bei dem europäischen Top-Turnier am Start. Maya Ehret legte gut los und gewann vier ihrer fünf Vorrunden-Gefechte, ihre einzige Niederlage war mit 4:5 äußerst knapp. Für die unvollständige 64er-Direktausscheidung bekam sie ein Freilos und traf im ersten 32er-K.o. auf Christina Yu (Großbritannien). Maya Ehret setzte sich 15:10 durch, verletzte sich jedoch leicht und konnte im anschließenden Gefecht in der Runde der letzten 16 gegen Elizabeth Lunden aus Estland nicht mehr ihre volle Leistung abrufen. Mit 12:15 unterlag sie Lunden und beendete das Einzel auf einem sehr guten elften Platz.
Erholt ging es einen Tag später in die Team-Wettkämpfe. Neben Maya Ehret war auch Deutschlands beste U14-Fechterin, Klara Drummer vom Fechtclub Oelsnitz, gemeldet, die auch das Einzel am Vortag gewonnen hatte. Die beiden formten mit Jingxuan Han aus China und Hannah Cheng aus Taipeh eine Mannschaft und gingen aufgrund der guten Einzel-Platzierungen an Rang zwei gesetzt in die Direktausscheidung. Zum Auftakt schlugen sie Estland 1 souverän 45:33. Im Halbfinale ließen sie Schweden mit 45:40 hinter sich.
Das Finale gegen Estland 5 stand an, und diese Team-Bezeichnung mag nach einer schwächeren Mannschaft klingen, doch es war die Zusammenkunft der drei im Einzel bestplatzierten Fechterinnen Estlands, zwei davon hatten sogar eine Medaille geholt. Davon unbeeindruckt, ging das Team um Maya Ehret früh in Führung und baute den Abstand bis zum Stand von 30:21 weiter aus. Estland 5 stemmte sich gegen die drohende Niederlage und holte auf. Doch Schlussfechterin Drummer brachte den Vorsprung zum 45:43-Sieg über die Zeit. „Unglaublich, ich bin extra für dieses Turnier von meiner Schule beurlaubt worden“, sagte Maya Ehret nach dem Finale. „Mein Klassenlehrer meinte, ich sollte doch eine Medaille mitbringen. Dass es dann aber Gold werden würde, hätte ich nie gedacht“. dpla


Beim vereinseigenen „Mini-Eulen-Turnier“ im Florett- und Degenfechten reichte es für die Athletinnen und Athleten der ausrichtenden TSG Friesenheim dieses Jahr für vier Medaillen. Im Vorjahr hatte es noch sechs Mal Edelmetall für die Eulen gegeben. Bei der diesjährigen Ausgabe waren die Fechterinnen und Fechter des TSV Speyer sowie des luxemburgischen Clubs CE Sud mit je drei Goldmedaillen besonders erfolgreich.
Degenfechterin Maya Ehret von der TSG Friesenheim ist der Start ins neue Fecht-Jahr gelungen. Beim Allstar-Cup in Leipzig, einem wichtigen Qualifikationsturnier des Deutschen Fechter-Bundes, erreichte sie Rang 19 unter 86 Starterinnen der Altersklasse U15. Sie sammelte damit wichtige Ranglistenpunkte.
Maya Ehret von der TSG Friesenheim hat am Wochenende die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft der Altersklasse U17 im Degenfechten gewonnen. Dabei steigerte sie sich im Verlauf des Turniers und gewann schlussendlich souverän den Titel. In der Vorrunde musste Ehret noch zwei Niederlagen hinnehmen. Ihr erstes K.o.-Gefecht endete mit einem knappen 15:13-Erfolg gegen Agrima Pandey von der TG Mainz-Gonsenheim. Anschließend fand sie immer besser ihren Rhythmus. Erst setzte sie sich klar 15:8 gegen Mannschaftskameradin Nikola Maria D’Onghia 15:8 durch. Ihrer Finalgegnerin Jule Scheffe (Mainz-Gonsenheim) ließ sie mit 15:7 keine Chance. Den dritten Platz teilten sich die anderen beiden TSG-Fechterinnen Nikola D’Onghia und Lena Münstermann. Letztere war im Halbfinale 7:13 gegen Scheffe ausgeschieden. Eine weitere Bronzemedaille gewann Silas Herrmann bei den U17-Jungs. Nach einem 15:10-Erfolg im Viertelfinale gegen Julius Lenz (Fechtzentrum Maxdorf) unterlag er dessen Mannschaftskameraden Leo Strohschein klar mit 3:15. Gabriel Debeauvais verpasste nach einer 14:15-Niederlage im Viertelfinale knapp das Treppchen. Er musste sich Remo Meisberger vom ATSV Saarbrücken geschlagen geben. dpla