Maya Ehret mit guter Platzierung bei Allstar-Cup
Friesenheim/Leipzig / Januar 2025
Degenfechterin Maya Ehret von der TSG Friesenheim ist der Start ins neue Fecht-Jahr gelungen. Beim Allstar-Cup in Leipzig, einem wichtigen Qualifikationsturnier des Deutschen Fechter-Bundes, erreichte sie Rang 19 unter 86 Starterinnen der Altersklasse U15. Sie sammelte damit wichtige Ranglistenpunkte.
Mit vier Siegen aus sechs Gefechten beendete Maya Ehret die Vorrunde erfolgreich. In der Zwischenrunde holte sie zwei Siege aus vier Gefechten. An Position 34 gesetzt, ging es in die unvollständige 128er-Direktausscheidung. Dank eines Freiloses erreichte sie direkt die Runde der letzten 64 und traf dort auf Jialu Zhong vom SV Waldkirch, die sie 15:11 besiegte. Anschließend unterlag sie hauchdünn der späteren Zweitplatzierten Klara Drummer vom FC Oelsnitz 13:15.
Da im neuen Modus des Allstar-Cups alle Plätze ausgefochten wurden, war nach der Niederlage noch nicht Schluss. Maya gewann drei ihrer vier Platzierungsgefechte klar und arbeitete sich auf Rang 19 vor. Damit holte sie sechs Punkte für die Deutsche Rangliste und steht dort auf einem respektablen 16. Rang. Die Landesrangliste Südwest führt sie weiter mit enormem Vorsprung an.
Ehrets Vereinskollegin Lena Münstermann kam auf Platz 72. Sie scheiterte im ersten Gefecht der Direktausscheidung knapp 9:10 an Ciara Sophie Gross vom FC Leipzig. Gabriel Debeauvais erging es gleichermaßen. Er musste sich im ersten K.o.-Gefecht Justus Weede von Sportfechten Laim mit 8:15 geschlagen geben. dpla

Maya Ehret von der TSG Friesenheim hat am Wochenende die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft der Altersklasse U17 im Degenfechten gewonnen. Dabei steigerte sie sich im Verlauf des Turniers und gewann schlussendlich souverän den Titel. In der Vorrunde musste Ehret noch zwei Niederlagen hinnehmen. Ihr erstes K.o.-Gefecht endete mit einem knappen 15:13-Erfolg gegen Agrima Pandey von der TG Mainz-Gonsenheim. Anschließend fand sie immer besser ihren Rhythmus. Erst setzte sie sich klar 15:8 gegen Mannschaftskameradin Nikola Maria D’Onghia 15:8 durch. Ihrer Finalgegnerin Jule Scheffe (Mainz-Gonsenheim) ließ sie mit 15:7 keine Chance. Den dritten Platz teilten sich die anderen beiden TSG-Fechterinnen Nikola D’Onghia und Lena Münstermann. Letztere war im Halbfinale 7:13 gegen Scheffe ausgeschieden. Eine weitere Bronzemedaille gewann Silas Herrmann bei den U17-Jungs. Nach einem 15:10-Erfolg im Viertelfinale gegen Julius Lenz (Fechtzentrum Maxdorf) unterlag er dessen Mannschaftskameraden Leo Strohschein klar mit 3:15. Gabriel Debeauvais verpasste nach einer 14:15-Niederlage im Viertelfinale knapp das Treppchen. Er musste sich Remo Meisberger vom ATSV Saarbrücken geschlagen geben. dpla
Mit einer überraschend starken Vorstellung hat Silas Herrmann beim vereinseigenen Eduard-Krapp-Gedächtnisturnier der TSG Friesenheim die Silbermedaille errungen. Es sollte an diesem Wochenende aber auch das einzige Edelmetall für die Eulen bleiben.
onja Tippelt waren in diesem Jahr gleich zwei Fechterinnen der TSG Friesenheim für die Weltmeisterschaft der Veteranen qualifiziert. 2023 konnte Sonja Tippelt mit der deutschen Mannschaft WM-Gold gewinnen. 2024 hatte sich Bettina Fichtel diesen Traum erfüllt. Bei der diesjährigen WM in Bahrain reichte es jedoch für keine von beiden zu Edelmetall.
Bei den Südwestdeutschen Meisterschaften im Degenfechten haben Friesenheims U15-Mädchen Gold, Silber und Bronze gewonnen. Auch die Mannschaften der TSG überzeugten bei den Titelkämpfen in Zweibrücken.