Maya Ehret feiert ersten Turniersieg ihrer Fechtkarriere
Friesenheim/Mainz / März 2025
Überzeugende Ergebnisse lieferten die Fechterinnen und Fechter der TSG Friesenheim bei den Mainzer Stadtmeisterschaften, allen voran Maya Ehret, die in der U13 unangefochten den Titel gewann. Silas Herrmann und Lena Münstermann holten in der U15 jeweils Bronze, genau wie Nikola D’Onghia bei der U17 und Mirja Herrmann bei der U11.
Mit einem Start-Ziel-Sieg in der U13 sicherte sich Maya Ehret den ersten Turniersieg ihrer noch jungen Fechtkarriere. Erst ungeschlagen in der Vorrunde, zog sie anschließend fehlerfrei durch die Direktausscheidung, gewann dabei ihr Halbfinale 15:5 gegen Pauline Kubiczeck von der austragenden TG Mainz Gonsenheim, bevor sie das Finale ebenfalls klar 15:7 gegen Abbie Dietz vom Fechtzentrum Maxdorf gewann. Auch in der U15 schaffte es Maya in die Finalrunde und wurde Sechste. Noch besser machte es ihre Teamkameradin Lena Münstermann, die Bronze holte und nur knapp den Einzug ins Finale verpasste. Sie unterlag Agrima Pandey von der heimischen TGM 13:15. Die dritte U15-Fechterin der TSG Friesenheim, Emilia Benz, kam auf einen respektablen neunten Platz. Weitere gute Platzierungen in der U15 gab es für Silas Herrmann mit Rang drei und Damon Herring, der Sechster wurde. Silas schied 10:15 gegen den späteren Turniersieger Julius Baller vom Fechterring Hochwald aus.
Eine weitere Medaille für die TSG Friesenheim gewann Nikola Maria D’Onghia in der Altersklasse U17. Erst im Halbfinale unterlag sie Franka Oberkircher von der TGM. U17-Edelmetall verpassten dagegen gleich vier TSG-Jungs: Silas Herrmann scheiterte im Viertelfinale 13:15 gegen Florian Tischler vom OFC Bonn und belegte Rang fünf, Mark Herring, Mika Corbie und Damon Herring kamen auf die Plätze sieben, acht und neun. Wertvolle Erfahrung bei den „Seniors“ sammelten Mark Herring und Mika Corbie, die die Plätze zwölf und 16 erreichten. Bei den Kleinsten der U11 belegte Mirja Hermann Rang drei, Nellie Sauer und Jonah Abreu Tovar kamen auf die Positionen fünf und sieben. Bei den U13-Jungs erreichte Benedikt Ziegler den vierten Platz. dpla


Der Degen-Nachwuchs der TSG Friesenheim konnte bei den Offenen Landesmeisterschaften in St. Ingbert mit fünf Medaillen auftrumpfen. Besonders erfolgreich waren dabei die Mädchen, die zwei Mal Team-Gold und einmal Einzel-Silber holten.
Degenfechter Finn Ritthaler von der TSG Friesenheim hat das Viktor-Schwarz-Turnier in Kaiserslautern der U20 souverän gewonnen. Eine weitere Goldmedaille holte Gabriel Debeauvais in der U13, Benedikt Ziegler gewann in derselben Altersklasse Silber.
Parallel starteten Aran Namek und Mika Corbie bei den Deutschen U15-Meisterschaften in Heidenheim. Mika Corbie konnte in der Vorrunde keines seiner Gefechte gewinnen und schied aus. Aran Namek dagegen beeindruckte mit fünf Siegen aus sechs Gefechten und zog an Position 16 gesetzt in die Direktausscheidung ein. Für das unvollständige 128er-K.o. bekam er zunächst ein Freilos und setzte sich dann gegen David Bentlage vom Quernheimer FC 15:12 durch. Trotz starken Kampfs unterlag er im Folgeduell Tim Tischer vom SC Itzehoe mit 12:15 und beendete die Titelkämpfe auf einem respektablen 20. Platz. Neuer Deutscher Meister wurde Sonnwin Franz vom Rastatter TV. dpla
enpokal konnten Bettina Fichtel und Finn Ritthaler von der heimischen TSG bei den „Seniors“ jeweils Bronze gewinnen. Auch in den jüngeren Jahrgängen gab es erfreulich gute Platzierungen.
Bei ihren jeweils ersten Starts bei nationalen Meisterschaften konnte Friesenheims Nachwuchs mit achtbaren Ergebnissen auf sich aufmerksam machen. Silas Herrmann überstand Vor- und Zwischenrunde der Deutschen Meisterschaften in Bad Nauheim mit jeweils zwei Siegen und zog in die Direktausscheidung ein. Nach einer 7:10-Niederlage gegen Fabian Knauer vom Heidenheimer SB belegte er in der Endabrechnung Platz 34 unter 67 Startern. In der Mannschaft startete Silas gemeinsam mit seinem Teamkameraden Gabriel Debauvais sowie mit Felix Ehrhardt von der TG Mainz-Gonsenheim als Startgemeinschaft für den Verband Süd-West. Leider konnte das Team keines seiner Vorrundengefechte gewinnen und beendete die DM auf Rang zwölf. Sieger wurde die Mannschaft aus Württemberg.